Zandvoort, Niederlande, 11. Mai: Dominik Baumann hat im ADAC GT Masters erneut seine hervorragenden fahrerischen Fähigkeiten demonstriert und eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt.

Auf dem Dünenkurs in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste fuhren der 21-jährige Österreicher und PIXUM Team Schubert-Kollegin Claudia Hürtgen am Samstag von Startplatz 18 auf Rang vier nach vorne. Am Sonntag kämpften sie sich als Fünfte ebenfalls in die Punkteränge. Dabei ließ sich das Duo im BMW Z4 GT3 auch von den heftigen Regenfällen nicht aus der Konzentration bringen.

„Die Bedingungen am Wochenende waren extrem schwierig. Die starken Regenfälle und die heftigen Windböen haben uns alles abverlangt. Claudia und ich haben uns keine Fehler geleistet und insbesondere am Samstag eine tolle Aufholjagd hingelegt. Wir dürfen mit dem Resultat daher sehr zufrieden sein“, so Baumanns Fazit im Gespräch mit den Pressevertretern.

In der ersten Qualifyingsitzung am Freitagnachmittag hatte es allerdings alles andere als optimal begonnen. Die 42-jährige Hürtgen musste sich im Spitzenfeld der „Liga der Supersportwagen“ als 18. ungewohnt weit hinten einsortieren. Im zweiten Zeittraining am Samstagmorgen lief es für den FIA GT3-Europameister von 2012 deutlich besser. Mit lediglich 185 Tausendstelsekunden auf den Polesetter fuhr Baumann auf den dritten Startplatz.

Nach den Trainingssitzungen blieb der sympathische Österreicher zuversichtlich: „Wir haben noch einige Kleinigkeiten auszusortieren, aber das bekommen wir hin. Allerdings waren wir bisher in den Sektoren, wo wir langsam sein sollten, sehr schnell und dort, wo die Stärken unseres BMW liegen, noch etwas zu langsam. Das irritiert uns momentan noch etwas.“

Am Samstag zeigte das BMW-Duo bei widrigen Witterungsbedingungen im ersten Rennen in Zandvoort eine beeindruckende Show. Bei Dauerregen auf der anspruchsvollen Strecke an der Nordsee kämpften sich Hürtgen und Baumann mit einer starken Aufholjagd von Startplatz 18 nach vorn und verpassten als Vierte schließlich nur haarscharf den Sprung auf das Siegerpodest.

Auch am Sonntag mussten sich die Fahrer auf einen feuchten Lauf in Zandvoort einstellen: Bereits zum Warm-Up am frühen Morgen gab es leichten Regen und stürmische Windböen. Baumann und Hürtgen ließen sich davon erneut nicht beeindrucken und erzielten im BMW Z4 GT3 die drittschnellste Zeit.

Entsprechend selbstbewusst startete der ambitionierte Österreicher aus der zweiten Reihe ins Sonntagsrennen. Auf regennasser Strecke behauptete Baumann zunächst den dritten Rang, den er bei mäßiger Sicht allerdings kurze Zeit später räumen musste. Es entwickelte sich ein packender Dreikampf um Position vier, in dem sich der BMW-Youngster glänzend gegen den früheren Formel-1-Piloten Markus Winkelhock im Audi und Mercedes-Fahrer Maximilian Buhk verteidigte. Als Fünfter übergab Baumann das Steuer an Hürtgen. Auch die Aachenerin meisterte die schwierigen Bedingungen hervorragend und sicherte schließlich als Fünfte erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft.

In der Fahrerwertung belegen Baumann/Hürtgen nach vier von 16 Läufen mit 45 Punkten den vierten Platz.

Die verbleibenden ADADC GT Masters-Rennen in der Übersicht: Lausitzring (23.-25.05.), Red Bull Ring (AUT, 06.-08.06.), Slovakia Ring (SLO, 08.-10.08.), Nürburgring (29.-31.08.), Sachsenring (19.-21.09.) und Hockenheimring (03.-05.10.).

Internet: www.dominik-baumann.at